Europa als ein einziger Markt? Klingt gut, ist es aber (noch) nicht.

EU 28.Regime (Gemini)

Stell dir vor, du willst dein Business in ein anderes EU-Land skalieren – und statt 27 verschiedener Rechtssysteme, Formulare und bürokratischer Hürden gibt es einfach ein Regelwerk für alle.

Genau das verspricht das sogenannte „28. Regime“. Die EU-Kommission plant eine der größten Reformen der letzten Jahrzehnte: ein einheitliches Unternehmensrecht für ganz Europa.

Das Problem: Erste Signale aus Brüssel deuten darauf hin, dass die Reform zu kurz greifen könnte.

  • Nur für Großkonzerne statt für KMU?
  • Nur als Richtlinie (Flickenteppich) statt als klare Verordnung?

Das wäre eine verpasste Chance für uns alle, die Europa als echten Wachstumsmarkt begreifen.
Deshalb unterstütze ich die Initiative der European DIGITAL SME Alliance.

Wir brauchen ein 28. Regime, das:

  • für alle Unternehmen zugänglich ist (nicht nur die „Großen“).
  • als Verordnung sofort und überall gleich gilt.
  • Bürokratie abbaut statt neue schafft.

Wer in Europa wachsen will, sollte jetzt laut werden. Die Deadline für die Unterstützung des Statements ist Freitag, der 6. März.

Schaut euch die Initiative an unter: 28forall.eu (Das Portal ist aktuell noch passwortgeschützt, nutzt: unlock28!Europe)

Lasst uns den digitalen Binnenmarkt endlich zur Realität machen!

Fact-Box: Der EU-Vorschlag zum „28. Regime“ (2026)

Gegenstand der Reform: Die Europäische Kommission plant für das 1. Quartal 2026 einen Gesetzesvorschlag für ein sog. 28. Regime (auch bekannt als S.EU oder Unified European Company). Dabei handelt es sich um einen optionalen, EU-weiten Rechtsrahmen für Unternehmen, der parallel zu den 27 nationalen Systemen existiert.

MerkmalStatus / Details
Strategische BasisEmpfehlungen aus den Berichten von Enrico Letta (April 2024) und Mario Draghi (September 2024) zur Stärkung der EU-Wettbewerbsfähigkeit.
ZielsetzungReduzierung regulatorischer Fragmentierung; Ermöglichung einer Firmengründung in 48h; Vereinheitlichung von Gesellschafts-, Steuer- und Insolvenzregeln für grenzüberschreitendes Business.
Aktuelle KampagneInitiiert durch die European DIGITAL SME Alliance (Dachverband von ~45.000 Digital-Unternehmen).
Kernforderungen1. Zugang für alle Firmen (nicht nur Tech-Startups); 2. Umsetzung als Verordnung (direkt anwendbar) statt Richtlinie; 3. Echte Bürokratieentlastung.
Nächste MeilensteineDeadline der Kampagne: 6. März 2026. Offizieller Launch & Publikation der Unterzeichner: Woche ab 9. März 2026.

Warum das wichtig ist: Das Thema ist aktuell ein kritischer Wendepunkt für den digitalen Binnenmarkt. Für digitale KMU könnte das eine massive Senkung von Skalierungskosten bedeuten.

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